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Identität ins rechte Licht gerückt:
Wie Insta & LICHT KUNST LICHT das Museum Kunstpalast wirtschaftlich und schlau zum Strahlen bringen

Museen brauchen perfektes Licht, damit die Kunst zur Geltung kommt. Insta konnte im Düsseldorfer Museum Kunstpalast beweisen, wie man Kunst zeitgemäß, ökonomisch sinnvoll und technisch ausgeklügelt in Szene setzt, ohne dabei in bestehende Architektur eingreifen zu müssen.

In Sachen zeitgenössischer Kunst ist Düsseldorf nach wie vor der stille Leuchtturm in Deutschland. Weltweit renommierte Künstler wie Joseph Beuys, Gerhard Richter und Otto Piene, Bewegungen wie Fluxus, ZERO und German Pop entsprangen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Inmitten der Altstadt, dem künstlerischen Epizentrum, liegt der Ehrenhof, Standort der Stiftung Museum Kunstpalast. 1928 als Kunstmuseum der Stadt Düsseldorf eröffnet, wird das Museum Kunstpalast seit 2001 teils auch von privatwirtschaftlicher Hand getragen, und beherbergt neben klassischer und zeitgenössischer Kunst vor allem zahlreiche Werke der Düsseldorfer Malerschule.

Schöne Bilder, dezentes Licht

Diese diverse und identitätsstiftende Sammlung perfekt in Szene zu setzen, ist nicht nur Sache des Raumes, sondern vor allem auch des Lichtes. Im Jahre 2015 entschied man sich, die Innenbeleuchtung der Institution komplett zu sanieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Mit dem Umbau im Jahre 2001 wurden seinerzeit in den vier großen Ausstellungssälen des Kunstpalastes fast 2.000 quadratische Lichtfelder installiert, die bereits für ein sehr ausgeglichenes, fast schon zurückhaltendes Innenlicht sorgten.

Was jedoch 2001 durchaus noch leucht-technologischer "State of the Art" war, entpuppte sich knapp 15 Jahre später im Zuge der rasanten Entwicklung im Bereich LED als kaum noch zeitgemäß. Die bisher verwendeten Leuchtstofflampen gaben zwar ein in jeder Hinsicht homogenes und zur Architektur passendes Licht ab. Allerdings erwärmten sie sich auch sehr stark und verbrauchten sich somit schneller, was zu Lichtstromverlust und Farbortverschiebung führte. Was im ersten Moment vielleicht wie ein zu vernachlässigendes Detail anmuten mag, ist im Kontext eines Museums, dessen Ausstellung ja nur in der richtigen Umgebung wirken kann, durchaus ein kritischer Faktor. Zumal Leuchtstoffröhren wegen ihres Energieverbrauchs und ihrer hohen Ausfallquote auch in ökonomischer Hinsicht nicht mehr wirklich zeitgemäß sind und das Thema Energieeffizienz im öffentlichen Raum gerade heutzutage durchaus wichtig ist - insbesondere bei Räumen mit 13 Metern Deckenhöhe.

Mit einer starken Idee Bemerkenswertes geleistet - für Räume, die selbst bemerkenswert sind.

Gleich, aber besser

Die große Herausforderung für Insta war es also, eine Lösung zu liefern, die einerseits technologisch und wirtschaftlich den neuesten Anforderungen gerecht wird, andererseits aber gewährleistete, dass die ursprünglich perfekt umgesetzte lichtarchitektonische Wirkung erhalten bleibt. Um bei der Lösungsfindung nicht wortwörtlich im Dunkeln zu tappen, entschied man sich bei Insta im Rahmen eines Versuches, die bestehenden Leuchtengehäuse von der veralteten Lichttechnik zu befreien und mit der eigens konstruierten "Tunable White"-LED-Technologie umzurüsten. Das barg gleich mehrere Vorteile.

Zum einen ist die Umrüstung des bestehenden Systems weitaus kosteneffizienter als eine Neuinstallation. Selbst die bestehende Verkabelung und Steuerung kann weiterhin genutzt werden. Allerdings entfalten LEDs, und insbesondere die von Insta perfektionierte "€žTunable White"€œ-Technologie, ihre optimale Stärke erst in einer volldigitalen Steuerungsumgebung. So lassen sich mittels DALI-Steuerung einzelne Leuchten steuern und dimmen, was beispielsweise im Kontext häufig wechselnder Ausstellungen eine gute Möglichkeit bietet, solche Events auffällig und doch dezent zu inszenieren. Auch in puncto Nachhaltigkeit kann die digitalisierte Lösung punkten. Denn das bisherige Problem war, dass beim Austausch einer Leuchte in einem eingeleuchteten System in den meisten Fällen diese nicht mehr zueinander passen und somit nicht nur die betroffene Leuchte, sondern gleich alle ausgetauscht werden müssen. Ein kostspieliges Unterfangen. Mit "Tunable White" hat Insta jedoch eine Lösung geschaffen, die im Fall der Fälle dafür sorgt, dass LED-Module auch einzeln in Intensität und Farbton eingestellt werden können. Dementsprechend bleibt auch nach dem Austausch einer einzelnen Leuchte das Licht in seiner Qualität identisch - Kosten- und Zeitaufwand entfallen fast gänzlich.

Alles aus einer Hand

Dass neben diesen Qualitäts- und Effizienzmerkmalen vor allem auch die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund stand, sieht man bei der Umsetzung. Insta hat sich in Rekordzeit komplett um die Umrüstung der 2.000 Leuchten gekümmert und durch die Benutzung der bestehenden Leuchtmodule und Infrastrukturen sowie der Konzeption als Plug-and-play-Ausstattung mit geringem Aufwand einen nachhaltig bleibenden Eindruck in Düsseldorf hinterlassen - der sich nicht nur während der Sanierung gerechnet hat. Denn dank der neuen LED-Technologie konnte der Verbrauch der Beleuchtung signifikant gesenkt werden - und das bei einer besseren Lichtqualität und Lebensdauer.

Mit einer zeitgemäßen und energetisch sinnvollen Eigenentwicklung, einem strengen Blick auf die wirtschaftlichen Aspekte von Sanierung und Betrieb, einer Liefer- und Wertschöpfungskette im eigenen Hause, die konsistente Ergebnisse und langfristigen Support gewährleistet und vor allem mit technischer Raffinesse konnte Insta letztlich Lichtplaner und Bauherren des renommierten Düsseldorfer Museums Kunstpalast von ihrer Lösung und ihrem Engagement überzeugen. Und hat mit einer starken Idee Bemerkenswertes geleistet - für Räume, die selbst bemerkenswert sind.