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NS-Dokumentationszentrum mit Licht aus Lüdenscheid

Rund 7.500 Lichteinsätze vom Typ LEDLUX LN plane sorgen im Münchener NS-Dokumentatationszentrum für eine gleichmäßige und zugleich wirtschaftliche Hinterleuchtung der Informationsflächen. Das Dokumentationszentrum wurde Ende April 2015 feierlich eröffnet und konnte bereits zweieinhalb Monate später seine 100.000. Besucherin begrüßen. Untergebracht ist die Ausstellung in einem kubischen, siebengeschossigen Baukörper aus weißem Sichtbeton, welcher auf dem Grundstück der ehemaligen Münchener NSDAP-Parteizentrale neu errichtet wurde.

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München hat seit Mai 2015 einen zentralen Lern- und Erinnerungsort: Das NS-Dokumentationszentrum in der Brienner Straße auf dem Grundstück der ehemaligen Parteizentrale der NSDAP in München zwischen Karolinenplatz und Königsplatz. Die feierliche Eröffnung des Dokumentationszentrums fand am 29. April 2015, dem 70. Jahrestag der Befreiung Münchens statt. Nur zweieinhalb Monate nach seiner Eröffnung konnte das NS-Dokumentationszentrum bereits seine 100.000. Besucherin begrüßen. Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers und der Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums, Prof. Dr. Winfried Nerdinger, freuten sich über den großen Zuspruch des neuen Lern- und Erinnerungsortes. Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs hatte der markante Entwurf des Berliner Architekturbüros Georg Scheel Wetzel in städtebaulicher und gestalterischer Hinsicht überzeugt. In der Begründung hieß es, dass der Entwurf den historischen Ort markiere, ohne auf das „Braune Haus" Bezug zu nehmen. Mit der Realisierung des Neubaus wurde im Herbst 2011 begonnen. Im Frühjahr 2015 waren die Arbeiten abgeschlossen. Der kubische, siebengeschossige Baukörper aus weißem Sichtbeton steht in starkem Kontrast zu den umliegenden meist klassizistischen Bauten, die überwiegend aus der NS-Zeit stammen. Die Architektur des NS-Dokumentationszentrums soll den starken Bruch zur Geschichte des Standortes verdeutlichen. Seine großzügigen, teilweise stockwerksübergreifenden Fenster erlauben Sichtbezüge aus dem Inneren auf die historische Umgebung und binden die baulichen Relikte der NS-Zeit thematisch mit ein. Im gesamten Ausstellungsbereich des Dokumentationszentrums wurden vertikale Leuchtrahmen und horizontale Infotafeln installiert. Die großformatigen Leuchtrahmen mit Fotografien und Informationstexten erhalten ihre Beleuchtung über die flachen LEDLUX Plane, die auf den Rückwänden installiert wurden. Die horizontalen, hinterleuchteten Infotafeln sind den Leuchtrahmen thematisch zugeordnet und vermitteln vertiefende Inhalte in übersichtlicher Form. Die unterschiedlichen Tafeln sind auf den Fotos gut zu erkennen. Die LEDLUX Plane ist ein anschlussfertiges LED Flächenlichtsystem für den Einsatz in Innenbereichen, z.B. als Wand und Deckenlichtmodul oder wie in diesem Fall, zur flächigen Hinterleuchtung. Mit diesem LED-Modul lassen sich beliebig große Flächen bei geringer Gesamtaufbauhöhe realisieren. Auch Effekte sind mit dem LEDLUX Plane System möglich, insbesondere dann, wenn die Plane als RGB Variante oder tunable-white Version eingesetzt wird. Jegliche Farben sind darstellbar und mit Hilfe der Insta Steuerungen können statische Lichtszenen oder auch dynamische Farbabläufe realisiert werden. Die Ausstellungstafeln des NS-Dokumentationszentrums erhielten die Plane in der wirtschaflichen Variante „ LN“ neutralweiß mit 4000 K. Insgesamt wurden ca. 7500 Einheiten verbaut. Die Plane-Module lassen sich mit Hilfe eines Verbinder-Sets in beliebiger Form optisch, elektrisch und mechanisch anreihen. Zudem können die Module einzeln an die gewünschte Helligkeit angepasst werden.

11.11.2016